Was Trier-Süd als Markt ausmacht
Trier-Süd grenzt direkt südlich an die Altstadt, im Westen begrenzt von der Mosel, im Osten von der Bahnlinie nach Saarbrücken und Luxemburg. Der Ortsbezirk ist aus den beiden Stadtbezirken Matthias und Barbara zusammengewachsen, aus zwei historischen Vororten also, und das sieht man ihm bis heute an.
Auf 1,72 Quadratkilometern leben rund 9.400 Menschen. Das ist eine der dichtesten Bebauungen der Stadt und der Grund, warum hier Eigentumswohnungen den Markt bestimmen und nicht das freistehende Haus. Rund um die Benediktinerabtei St. Matthias und in den Denkmalzonen an der Eberhardstraße steht Bausubstanz, die in der Bewertung eine ganz eigene Behandlung braucht.
Die Saarstraße ist die Geschäfts- und Verkehrsachse des Viertels, der Südbahnhof bindet an den Hauptbahnhof an, und zur Universität fährt der Bus. Für Käufer heißt das: Berufstätige und Studierende gleichermaßen, und damit eine stabile Nachfrage nach kleinen und mittleren Wohnungen.
Lagen und Wahrzeichen
Typische Objekte
- Altbauwohnungen in den historischen Vororten
- Mehrfamilienhäuser als Kapitalanlage
- Reihen- und Doppelhäuser der Nachkriegszeit
- Denkmalgeschützte Substanz mit Auflagen
Was das für Ihren Verkauf in Trier-Süd heißt
Drei Punkte, die in diesem Stadtteil regelmäßig über den Preis entscheiden.
1
Baujahr schlägt Quadratmeter
Zwischen einer sanierten Altbauwohnung nahe St. Matthias und einer gleich großen Wohnung aus den Sechzigern liegen im Kaufpreis Welten. Wer beides über denselben Quadratmeterpreis rechnet, liegt bei einem von beiden deutlich daneben.
2
Denkmalschutz will früh geklärt sein
In den Denkmalzonen, etwa an der Eberhardstraße, hängen an einer Immobilie Auflagen und steuerliche Vorteile zugleich. Beides gehört ins Exposé, sonst springt der Käufer in der Verhandlung ab oder zahlt zu wenig.
3
Stellplatz und Lärm sind hier Preisfaktoren
Bei dieser Bebauungsdichte ist ein eigener Stellplatz ein echtes Argument, die Lage zur Saarstraße und zur Bahnlinie dagegen kann einen Abschlag kosten. Wir bewerten beides, statt es im Exposé zu übergehen.